Gemeinde Unterschneidheim

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Neubau Dorfhaus Walxheim

Seit 2011 steht in Walxheim das Bürgerhaus nicht mehr zur Verfügung. Das Landratsamt Ostalbkreis als Baurechtsbehörde hat die weitere Nutzung des Ober- und Dachgeschosses, insbesondere Gemeindesaal und Vereinsräume, untersagt. Das Gebäude wurde im 18. Jahrhundert als Lagerhaus erbaut, 1935 aufgestockt und als Rathaus genutzt. Nach der Gemeindereform wurde es als Versammlungsort und Haus der örtlichen Vereine und Gruppen rege genutzt.

Eine Instandsetzung des bestehenden Gebäudes ist wegen der Entstehungsgeschichte, der Gebäudestruktur, der verkehrlichen Lage und aufgrund der Bausubstanz nicht möglich. Aus feuerpolizeilichen Gründen ist die Nutzung auf das EG beschränkt (ursprünglich eingeschossig / aufsteigende Feuchtigkeit im Mauerwerk / verschiedene Ebenen im Gebäude / mangelhafte Statik der Holzdecken im EG und OG / Brandlasten – fehlende Rettungswege / Sichtbeziehungen im Straßenverkehr).

Der geplante Neubau Dorfhaus Walxheim ist keine isolierte Maßnahme. Walxheim ist Bestandteil eines seit Jahren laufenden Immobilien- und Strukturkonzepts in der Gemeinde Unterschneidheim. Als Flächengemeinde mit sieben Ortschaften benötigt dieser Prozess eine bestimmte Zeit. Alle über das ELR geförderten kommunalen Projekte haben sich hervorragend bewährt. Nun soll dies auch in Walxheim stattfinden können.

Eine neue Mitte
Die ursprüngliche Mitte der Ortschaft Walxheim ist bereits vor Jahrzehnten komplett untergegangen. In Walxheim war das Ergebnis des Innenentwicklungskonzepts, dass die Ortschaft eine neue Mitte finden muss. Daraus hat sich der neue Standort im Bereich der Kirche und Pfarrhaus entwickelt. Kirche und Pfarrhaus sind zentrale und herausragende Bauten. Der Abbruch eines leerstehenden Wohngebäudes direkt vor der Kirche war 2008 der Auftakt zur Bildung und Stärkung einer neuen Mitte. Am geplanten Standort wurde bereits vor Jahren ein Parkplatz angelegt.

Entwicklungsmaßnahmen der Gemeinde Unterschneidheim
2014 wurden die Regelungen des Bebauungsplanes "Brühl III" aktualisiert.
Der Standort des Dorfhauses ist über eine Ringstraße und mit einer direkten Fußwegeverbindung barrierefrei erschlossen.

Der neue Standort bietet durch die Einbindung in die Nachbarschaft (Siedlung/historische Ortslage) vielfältige Entwicklungsmöglichkeiten.
Die Anbindung an das vorhandene Straßennetz und eine zusätzliche Fußwegeverbindung garantieren kurze und barrierefreie Wege.

Mit dem Neubau eines Dorfgemeinschaftshauses will die Gemeinde das Vereinsleben wieder angemessen fördern. Es soll ein Ort geschaffen werden, wo auch die Jugendlichen einen Platz haben um sich treffen, unterhalten und gestalten zu können. Hier sollen sie die Möglichkeit haben ihre Bindung zur Ortschaft zu festigen. Dies ist sehr wichtig, um die dörflichen Strukturen nicht weiter schrumpfen zu lassen.
Die Gemeinde kann in der Ortschaft Walxheim sehr schöne Wohnbauplätze anbieten. Aber allein die Bauplätze sind nicht dazu in der Lage die auspendelnden jungen Erwachsenen in Walxheim ansässig zu halten. Das erreicht man vor allem mit einer intakten Dorfgemeinschaft, mit regen Vereinen, einem guten Wir-Gefühl und einem hohen Wohlfühlfaktor. Das Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum hat in der Vergangenheit unseren kleinen Ortschaften sehr geholfen, die dörflichen Strukturen zu verbessern und dieses Wir-Gefühl und den Wohlfühlfaktor aufrechtzuerhalten, obwohl der Trend immer mehr zu den Ballungsräumen geht. Wir hoffen, dass auch die Ortschaft Walxheim diese Hilfe erfährt und mit dem beantragten Zuschuss den notwendigen Rückhalt aus dem ELR-Programm erhält. Nach dem ablehnenden Bescheid wurde die aktuelle Planung reduziert – von 1,1 Mio. auf 630.000 Euro.

Zuschüsse

Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum (ELR)     

  201.240,- Euro    

Ausgleichstock

  130.000,- Euro


1. August 2017 - Bescheidübergabe
v. l. n. r.: Dr. Mezger, Landrat Pavel, Minister Hauk, Bürgermeister Ebert, Abgeordneter Mack, Ortsvorsteher Schäfer
1. August 2017 - Bescheidübergabe
v. l. n. r.: Dr. Mezger, Landrat Pavel, Minister Hauk, Bürgermeister Ebert, Abgeordneter Mack, Ortsvorsteher Schäfer
Minister Peter Hauk im Gespräch mit der Bürgerschaft
Minister Peter Hauk im Gespräch mit der Bürgerschaft

Pressebericht Ipf- und Jagst-Zeitung vom 2. August 2017 

Walxheim bedankt sich bei Hauk

Minister bringt Förderbescheid für das neue Dorfgemeinschaftshaus persönlich vorbei

Unterschneidheim-Walxheim - Das hat wohl selbst den baden-württembergischen Landwirtschaftsminister überrascht: Das kleine Walxheim hat Peter Hauk am Dienstagvormittag einen großen Empfang bereitet. Bürgermeister, Gemeinderäte, Ortsvorsteher, der Pfarrer und sogar der Posaunenchor waren am Start, um sich beim Minister für die finanzielle Unterstützung des Landes beim Bau des neuen Dorfgemeinschaftshauses zu bedanken.

Bei heißen Temperaturen erlebte Hauk in Walxheim einen überaus herzlichen Empfang. Bürgermeister Nikolaus Ebert hob in seinem Grußwort die Bedeutung des neuen Dorfgemeinschaftshauses als neues Zentrum für den Unterschneidheimer Teilort hervor.

„Ein Jahrhundertvorhaben“
Die Baumaßnahme sei für Walxheim, aber auch die Gesamtgemeinde Unterschneidheim ein echtes „Jahrhundertvorhaben“, sagte Ebert. 17 Jahre habe man auf dieses rund 650 000 Euro teure Bauprojekt hingearbeitet, jetzt endlich könne es – Dank großzügiger Förderung des Landes – auch umgesetzt werden. Läuft alles glatt, solle das Gebäude, das in unmittelbarer Nachbarschaft zum Pfarrhaus hochgezogen werden soll, schon im Spätherbst 2018 eingeweiht werden. Die Bauarbeiten sollen im Oktober anlaufen. Dann wird zunächst die Dorfgemeinschaft Hand anlegen und die Bodenplatte für den Neubau errichten.

Ortsvorsteher Wolfgang Schäfer schloss sich Eberts Ausführungen an. Hinter den Walxheimer liege ein „langer, steiniger Weg“. „Aber all unsere Mühen haben sich am Ende doch noch gelohnt. Unsere Vereine und Gruppen im Ort freuen sich auf dieses Haus“, unterstrich Schäfer, der sich bei Hauk ausdrücklich für dessen Besuch bedankte.

Schäfers großer Kampf
Worte des Dankes kamen am Dienstag auch von Landrat Klaus Pavel. Er betonte, dass das Land Baden-Württemberg in den vergangenen zehn Jahren rund 55 Millionen Euro an Strukturhilfen auf die Ostalb transferiert hat. Diese Zuschüsse trügen maßgeblich dazu dabei, das Leben in den Dörfer der Region intakt zu halten. Der CDU-Landtagsabgeordnete Winfried Mack dankte anschließend vor allem Ortsvorsteher Schäfer. Er habe für diesen Neubau über viele Jahre „wie ein Löwe“ gekämpft.

Landwirtschaftsminister Hauk betonte, dass es der grün-schwarzen Landesregierung ein wichtiges Anliegen sei, die Dörfer zu stärken. Damit eine Dorfgemeinschaft wie Walxheim lebendig bleiben könne, brauche sie eine passende Infrastruktur, sprich einen Treffpunkt. Deshalb sei es schön, dass es im zweiten Anlauf nun doch noch mit der Landesförderung für das Bauvorhaben geklappt habe, befand Hauk, der unter dem Beifall der Gäste dann den Zuwendungsbescheid aus dem Förderprogramm Entwicklung Ländlicher Raum über 210 000 Euro an Bürgermeister Ebert übergab. Einen weiteren Zuschuss über 130 000 Euro wird die Gemeinde zudem noch aus dem Ausgleichsstock erhalten.

Von Alexandra Rimkus


Pressebericht Schwäbische Post vom 9. Oktober 2017

Der Architekt beim Spatenstich fürs Dorfhaus: "Wir leiten die Wende für Walxheim ein"

Groß war die Freude am Montagabend in Walxheim. Mit dem symbolischen Ersten Spatenstich haben die Bauarbeiten für das neue Dorfhaus nun ganz offiziell begonnen. Der Bauhof hatte in der vergangenen Woche bereits mit den Erdarbeiten angefangen. In den kommenden drei Wochen werden ehrenamtliche Helfer die Bodenplatte bauen. Weitere Arbeiten sollen ab dem Frühjahr erledigt werden. Wenn alles glatt geht, wird im Spätherbst 2018 Einweihung gefeiert. Das alte Rathaus im Ort ist seit 2011 nicht mehr zugänglich. Seitdem kämpfen die Walxheimer für ein neues Haus, das Vereine und Gruppen nutzen können. „Es war ein langer und steiniger Weg“, sagte Ortsvorsteher Wolfgang Schäfer (rechts). Bürgermeister Nikolaus Ebert (Fünfter von rechts) sagte: „Ich hoffe, dass das Haus Ihnen Lebensqualität gibt.“ Architekt Falk Deucker (Zweiter von rechts) vom Büro ACT verband das Datum des Spatenstichs mit dem 9. Oktober 1989, dem Tag, an dem die Montagsdemos in Leipzig begannen: „Wir leiten die Wende für Walxheim ein.“

Text und Foto: Katharina Scholz, Schwäbische Post

13. Oktober 2017
13. Oktober 2017
19. Oktober 2017
Danke an die Walxheimer für die tolle Unterstützung mit ihren Eigenleistungen!
19. Oktober 2017
Danke an die Walxheimer für die tolle Unterstützung mit ihren Eigenleistungen!
9. April 2018
9. April 2018

Walxheim feiert stolz das Richtfest seines neuen  Dorfhauses
Unterschneidheim-Walxheim (hbl) – Respekt vor den Walxheimern, denn sie müssen einen ausgesprochen guten Kontakt zum Wettergott haben, der zwar kurz vor Beginn der Feier des Richtfestes ihres lang ersehnten Dorfhauses einige dunkle Wolken aufzog, aber ansonsten sich anständig zurückhielt und die Mienen aller anwesenden Gäste nur positiv erstrahlen ließ.
Exakt auf den Tag genau sieben Monate nach dem ersten Spatenstich am 9. Oktober 2017, wobei, wie es damals  so schön hieß, die Wende für Walxheim eingeleitet wurde, stand  vom Gefühl her halb Walxheim auf dem Rasen des ehemaligen Pfarrgartens und verfolgte mit Spannung  die Zeremonie des Richtfestes des neuen Dorfhauses, um dessen Errichtung nach Sperrung des alten Rathauses als Versammlungsort  nicht nur der seit neun Jahren amtierende  Walxheimer Ortsvorsteher Wolfgang Schäfer wie „ein Löwe“ gekämpft hat, sondern mit ihm sein ganzer Ortschaftsrat, die örtlichen Vereine  und die  ganze Ortschaft, die voller Engagement bei der Bewerbung für den Zuschussantrag  mitmachte und auch danach beim Bau der Bodenplatte der Unterschneidheimer Baufirma Schneider bei großem Einsatz mithalf  und den für die Einteilung der Helfer zuständigen Ortsvorsteher Wolfgang Schäfer nie im Stich ließen.
Bürgermeister Nikolaus Ebert, wie alle sichtlich erfreut und erleichtert,  fasste dies alles auf dem Dach des Dorfhauses   in seinem kurzen Grußwort zusammen, bei dem er allen dankte, die bei dem bisherigen Bau mitgewirkt haben, angefangen von den Mitarbeitern der Verwaltung und des Bauhofs bis zu den  Architekten Mathis Tröster und Falk Deucker, dem Statiker Hermann Bosch, den Fachingenieuren für Elektrotechnik der Firma Geiger, vertreten durch Jonas Blank, dem Fachbüro  Heizung, Lüftung,  Sanitär sowie  den Maurermeistern der Firmen Schneider und Kuhn-Bau  und den Zimmermännern.  Es sei der erste Richtspruch eines kommunalen Gebäudes seit dem Richtfest bei der Alten Schule in Geislingen und er könne nur allen Beteiligten nach dem Richtspruch einen angenehmen Abend wünschen.
Ortsvorsteher Wolfgang Schäfer freute sich über die vielen Gäste, unter ihnen Pfarrer Johannes Kolb, sein Vorgänger Manfred Corleis, Ortsvorsteher, Gemeinde- und Ortschaftsräte, Kirchengemeinderäte sowie Mitglieder der Verwaltung und des Bauhofs, und freute sich über ein zukünftiges  Dorfhaus, in dem die Freude sowie  das gemeinsame Handeln immer im Vordergrund stehen sollen. Es sei ein langer, steiler und steiniger  Weg bis zum heutigen Tag gewesen, versicherte Wolfgang Schäfer, aber er sei auch stolz  auf seine Walxheimer Bürger, dass die Bodenplatte in enger Zusammenarbeit mit der Unterschneidheimer Baufirma Schneider innerhalb von nur  zweieinhalb Wochen fertig wurde. Auch er dankte sowohl  allen Firmen und Verantwortlichen für die hervorragende Zusammenarbeit als auch den Walxheimern, die bisher  bei der Entkernung des alten Rathauses mitwirkten und den Frauen, die für Kaffee und Kuchen sorgten. Wolfgang Schäfer bat noch um Mithilfe beim Bau des Weges zwischen Dorfhaus und Alte Brühlstraße.
Architekt Falk Deucker war sich in seinem Grußwort sicher, dass dieses Dorfhaus den Walxheimern Lebensqualität geben werde  sowie Geist und Liebe das Haus schmücken wird und in diesem Gebäude in der Mitte von Walxheim  immer was los sein werde. Auch er freue sich über das bisher Geleistete und übergab das Wort an Zimmermann Siegfried Waschek, der in seinem Richtspruch hofft, dass dieses Haus in Zukunft ein lebendiger  Mittelpunkt  werde und jeder mit ihm so verfahren sollte, als wenn es sein eigenes wäre und der Herrgott den Bau vor Sorgen, Nöten und Gefahren bewahren solle. Der Beifall der vielen  Zuhörer bestätigte  ihm, dass sie der gleichen Meinung sind, und bei einem anschließenden gemeinsamen Essen im Dorfhaus konnten sich die Gäste vom soliden Bau des Hauses selbst überzeugen.

Text und Foto: Horst Blauhut

9. Mai 2018
9. Mai 2018
5. Juli 2018
5. Juli 2018

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