Neues aus dem Rathaus
Kastration von Katzen - wichtig für Tier und Umwelt
In Deutschland streunen über 2 Millionen Katzen durch Städte und Dörfer. Viele sind krank, verletzt oder unterernährt. Durch Inzucht und fehlenden Schutz verschlechtert sich ihr Zustand oft weiter.
Ein wirksamer Weg, dieses Leid zu verringern, ist die Kastration. Doch jedes Jahr tragen unkastrierte Haustiere dazu bei, dass neue Streunerkatzen entstehen: Katzen werden schon mit 4–6 Monaten geschlechtsreif und bekommen mehrmals im Jahr Nachwuchs. Trotz hoher Sterblichkeit wächst die Zahl der Streuner – Tierheime sind überfüllt und Tierschützer am Limit.
Darum ist die Kastration so wichtig:
- Verhindert unkontrollierten Nachwuchs und schützt damit wild lebende Katzenpopulationen.
- Reduziert Revierkämpfe – besonders bei Katern, die sich oft schwer verletzen.
- Verringert das Risiko von Infektionen, Parasiten und hormonellen Erkrankungen.
- Unkastrierte Kater markieren stärker – mit Gerüchen, die kaum entfernbar sind und Wände, Spielgeräte und andere Flächen beschädigen können.
- Kastrierte Tiere bleiben näher am Zuhause, sind weniger gestresst, geraten seltener in Verkehrsunfälle und leben nachweislich länger.
Jeder Tierhalter ist verpflichtet, sein Tier artgerecht zu versorgen – dazu gehört auch die tiermedizinisch sinnvolle Kastration. Sie schützt das eigene Tier, schont die Umwelt und senkt langfristig sogar Kosten.
Fragen oder Beratung?
Samtpfoten Katzenhilfe Ries e.V.
info(@)samtpfoten-ries.de


