Neues aus dem Rathaus
Ausstellungseröffnung "Und jetzt ist alles anders" im Rathaus Unterschneidheim
Im Rathaus konnten am 23.02.2026 zahlreiche Gäste zur Eröffnung der Ausstellung des ambulanten ökumenischen Hospizdienstes mit dem Titel „Und jetzt ist alles anders…“ begrüßen. Schon der Titel macht deutlich, worum es geht: Um einschneidende Veränderungen im Leben, um Abschied, Trauer – aber auch um Begleitung, Hoffnung und Menschlichkeit.
In seiner Begrüßung brachte Bürgermeister Joas seine große Wertschätzung für die wertvolle Arbeit des ambulanten Hospizdienstes zum Ausdruck. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter leisten Tag für Tag einen unschätzbaren Beitrag für unsere Gesellschaft. Sie begleiten schwerstkranke Menschen und ihre Angehörigen mit viel Einfühlungsvermögen, Zeit und Respekt. Diese Ausstellung macht ihre Arbeit sichtbar und lädt dazu ein, sich mit einem Thema auseinanderzusetzen, das uns alle betrifft.
Ein einfühlsames Grußwort sprach anschließend Pfarrer Antonelli als Vertreter der Kirchengemeinden der Seelsorgeeinheit und zugleich als Vorstandsmitglied des ambulanten Hospizdienstes. In seinen Worten brachte er seine Dankbarkeit für das große Engagement des Hospizdienstes zum Ausdruck und betonte, wie wertvoll diese Arbeit für die Menschen in unserer Gemeinde ist. Er zeigte sich zudem froh und dankbar darüber, dass die Seelsorgeeinheit Mitglied im ambulanten Hospizdienst ist und damit ein deutliches Zeichen der Verbundenheit und Mitverantwortung setzt. Zugleich erinnerte er daran, wie wichtig es ist, Trauer Raum zu geben und Menschen in schweren Zeiten nicht allein zu lassen.
Frau Sittler, Frau Reißmüller-Kleisz und Herr Petzke vom ambulanten Hospizdienst gaben in einem Kurzvortrag bewegende Einblicke in ihre Arbeit und beleuchteten das Thema Trauer aus unterschiedlichen Perspektiven. Dabei wurde deutlich, dass Trauer viele Gesichter hat und jeder Mensch seinen eigenen Weg findet, mit Verlust umzugehen. Besonders berührend waren die persönlichen Erfahrungsberichte, die zeigten, wie wertvoll Begleitung und Zuhören sein können.
Der Vortrag war dabei in Form eines Interviews gestaltet. Die Vertreterinnen und Vertreter trugen typische Fragen vor, wie sie ihnen von Trauernden immer wieder gestellt werden, und beantworteten diese im Dialog miteinander. Diese lebendige und alltagsnahe Form machte die Ausführungen besonders eindrücklich. Viele Zuhörerinnen und Zuhörer konnten sich in den Fragen wiederfinden und fühlten sich mit ihren eigenen Gedanken und Gefühlen ernst genommen und verstanden.
Für die musikalische Umrahmung sorgte die Gruppe TonArts, die mit ihren Liedbeiträgen eine stimmungsvolle und würdevolle Atmosphäre schuf. Die berührende Musik verlieh der Veranstaltung einen besonderen Rahmen.
Im Anschluss an den offiziellen Teil nutzten viele Gäste die Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen. Es entstand ein reger Austausch.
Genau dafür bietet unser Rathaus den passenden Rahmen: als Ort der Begegnung und des Dialogs.
Wir laden alle Bürgerinnen und Bürger herzlich ein, die Ausstellung in den kommenden Wochen im Rathaus zu besuchen. Nehmen Sie sich Zeit, die Impulse auf sich wirken zu lassen – es lohnt sich.
Die Ausstellung dauert noch bis 20.03.2026.
Wir haben für Sie folgende Termine für eine Führung durch die Ausstellung gebucht:
2. März 2026, 15.00 Uhr • 12. März 2026, 10.00 Uhr • 17. März 2026, 18.00 Uhr
Falls Sie an einem dieser Termine teilnehmen möchten, melden Sie sich gerne im Rathaus bei Frau Bosch, Tel. 181-10.
Eine Anmeldung ist unbedingt erforderlich.
Wir freuen uns über Ihr Interesse.
Wenn sie bereits eine Gruppe sind und eine separate Führung wünschen, melden Sie sich gerne beim ambulanten Hospizdienst.
Telefon: 07961 9695432
E-Mail: info(@)ambulanter-hospizdienst-ellwangen.de
Die Führung dauert ca. eine Stunde.
Teilnehmerzahl pro Gruppe 15 – 20 Personen.
Ein Besuch der Ausstellung ist auch ohne Führung während der Öffnungszeiten des Rathauses möglich.


